Ashavadi Project e.V.

Oktober – Dezember 2023

Im Oktober stand so einiges an! Wir standen in den Startlöchern für unser Start Social Stipendium, drehten ein Vorstellungsvideo für die Social Media Präsenz der Initiative und bereiteten uns Inhaltlich auf den Start vor. Wo kommen wir thematisch her, wo wollen wir hin? Was sind unsere Ziele und Visionen, wo benötigen wir Hilfe von außen? Fragen über Fragen. Eins war klar: Wir brauchen mehr Hilfe von weiteren Ehrenamtlichen, um noch weiter wachsen zu können, und eine bessere Struktur in unseren Arbeitsabläufen zu bekommen. Von „wir gründen mal eben einen Verein“ sind wir ziemlich schnell gewachsen und wollen dies noch mehr tun. Daher ist das Stipendium eine unfassbar wertvolle Chance, uns jetzt professionell und gut strukturiert aufzustellen.
Außerdem haben wir im Oktober nochmal die Nepalreisen, die Keshav im Rahmen seines Social Start-Ups anbietet, weiter strukturiert. Sophie hat die Reisen mit einer Freundin vor Ort ausgearbeitet und getestet. Daher führte sie für eine Handvoll Interessent:innen einige Infoveranstlatungen durch. Es konnten viele Fragen geklärt und ein guter Überblick über das Angebot gewonnen werden. Es gibt schon einige Interessent:innen und wir sind gespannt, wie die Reisen euch gefallen! 

In der Kalsa Foundation ging es eher ruhig zu und alle erholten sich von dem Schock vom Monat davor.

 

Im November startete das lang ersehnte Start Social Coaching. Wir haben für unseren Verein Ziele für die gemeinsamen 3 Coachingmonate festgelegt und begonnen, daran zu arbeiten. Die nächsten Monate würden stressig, aber so unglaublich hilfreich werden.
Das Erdbeben, das Nepal in diesem Monat ereilte, bereitete uns große Sorgen. In Nepal herrscht eine besondere Plattentektonik, wodurch sich der Gipfel des Himalaya sogar jährlich um wenige Zentimeter verschiebt! Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn Kathmandu von einem heftigen Erdbeben betroffen wäre. Daher standen wir in engem Kontakt mit Keshav, der uns allerdings beruhigten konnte, denn das Erdbeben fand viele Kilometer außerhalb der Hauptstadt statt. 

Außerdem haben wir von einem Ehepaar, das eine Spendenaktion im Rahmen eines Geburtstages für uns veranstaltet hat, eine Spende in Höhe von 915,-€ erhalten. Wir sind sehr berührt über so viel Großzügigkeit und danken euch von Herzen. Das Ehepaar hat einen liebevoll gestaltet Spendentisch mit selbstgestalteten Ausstellern und einer wunderschönen Spendenbox aufgestellt. Von Herzen sagen wir Danke an alle Spender:innen dieses Abends.

Die Kalsa Foundation bereitet sich übrigens auch für den Winter und die Kinder haben alle warme Hausschuhe bekommen.

 

Der Dezember hat uns mit unserem Coaching, den regelmäßigen Calls und der damit verbundenen Ausarbeitung auf Trab gehalten. Wir haben Weihnachtsaktionen für euch veranstaltet, uns um die Buchhaltung gekümmert und den Entschluss gefasst, neue Mitglieder als ehrenamtliche in unser Team zu holen! Wir wollen wachsen und noch viel mehr Gutes tun. Daher haben wir Ausschreibungen auf diversen Ehrenamtsplattformen geschaltet, um neue, passende Ehrenamtliche zu finden. 

Ein großes Thema lastet immer noch auf Keshavs Schultern. Das Social Welfare Council (vergleichbar mit dem Jugendamt) war wieder zu Besuch in der Kalsa Foundation. Insgesamt wird Keshavs Organisation in der Kategorie „grün“ als gut bewertet. Allerdings wurde ihm erneut eine Frist gesetzt, dass er nun Eigentum vorweisen muss, damit der Unsicherheitsfaktor eines Miethauses wegfällt. Nur mit einem eigenen Haus ist Keshavs Projekt zukunftsfähig. Die Kosten sind in Nepal allerdings sehr hoch, sodass es nicht möglich ist, mal eben ein Haus zu kaufen. Hinzu kam, dass die Miete für das Jahr 2024 wie die letzten Jahre wieder im Voraus fällig war und somit starteten wir – hoffentlich für ein letztes Mal – einen Spendenaufruf für die Mietkosten. Es kamen dank eurer großzügigen Unterstützung 2.233,- EUR zusammen, die wir im Januar nach Nepal senden konnten. Ein weiteres Jahr im Projekthaus ist gesichert!
Allerdings ist unser Ziel in diesem Jahr, den Bau eines Kinderdorfes anzustoßen. Große Ziele, viel Wirkung. Nur so kann Keshavs Projekt zukunftsfähig sein, es würden keine Mietkosten mehr anfallen, der Unsicherheitsfaktor würde wegfallen und es könnten noch viel mehr Kinder ein sicheres Zuhause finden! Wir freuen uns sehr auf die anstehende Recherche und Umsetzung dieses Vorhabens.

 

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