Ashavadi Project e.V.

Lebensstandarts

Unsere Wanderung findet im Langtang Nationalpark statt. Dieser Nationalpark liegt im Norden Nepals an der Grenze zu Tibet. Das Leben hier ist einfach und nicht mit unserem Standard in Europa zu vergleichen. Dinge, die ihr beachten müsst:

  • Es gibt nur selten die Möglichkeit, eine warme Dusche zu nehmen. Wenn es warmes Wasser gibt, ist dieses kostenpflichtig (ca. 200 Rupees, ca. 1,50€). Auch Waschbecken sind nur selten vorhanden. Es gibt Schläuche mit Wasser, das aus dem Fluss kommt und meist nur mit einem Tuch gefiltert wird.
  • Es gibt in den meisten Unterkünften keine Steckdosen. Das Handy kann also nur über die Powerbank geladen werden. In seltenen Fällen kann man die Powerbank in einer der Unterkünfte aufladen, wenn diese Solarstromquellen haben. Dann kommt es aber darauf an, ob die Sonne scheint und ob eine Steckdose verfügbar ist. Es sollte also davon ausgegangen werden, dass es eventuell über die gesamte Wanderung
    nicht möglich ist, eine Steckdose zu benutzen!
  • Trotz nepalesischer Simkarte gibt es auf großen Teilen des Weges auch keine mobilen Daten. Unser Guide hat aber durch zwei verschiedene Simkarten die Möglichkeit, bei Notfällen Hilfe zu holen. Stellt euch aber bitte darauf ein, dass das bei euch nicht möglich sein wird. Informiert eure Liebsten darüber, dass ihr euch während der Zeit der Wanderung höchstwahrscheinlich nicht melden könnt.
  • Die Toiletten sehen in Nepal anders aus als in Deutschland, sie bestehen aus Löchern im Boden. Gespült wird mit Wasser aus einem neben der Toilette stehenden Eimer. Hierfür verwendet man einen darin liegenden Wasserkelch. Die Toiletten sind während der Wanderung auch nicht an die Zimmer angeschlossen, sondern liegen
    außerhalb der Zimmer, für alle Gäste des Gasthauses verfügbar. Es gibt in den Toiletten und auch insgesamt meist keine Spiegel.
  • In den Bergen trinken die Menschen das Wasser aus dem Fluss, meist nur mit einem Tuch gefiltert. Wir empfehlen deshalb, Chlortabletten zur Reinigung des Wassers und ggf. einen Filter für die Flasche mitzunehmen, um das Wasser zu reinigen. Nehmt bitte auch nur dieses Wasser zum Zähneputzen, um eine Erkrankung zu vermeiden!
  • Die Betten sind in Nepal traditionellerweise aus Holz und verfügen nur über eine meist dünne und meist auch harte Matratze. Unsere Guides sind bemüht, Unterkünfte auszusuchen, die im Vergleich bessere Matratzen haben (das ist aber trotzdem nicht mit europäischen Standard zu vergleichen!) und wir können das leider nicht garantieren, da es zum Teil nicht so viele Schlafmöglichkeiten gibt. Wenn du Rückenprobleme hast, sprich bitte vorher mit deinem Arzt, ob diese Reise für dich möglich ist.

 

Schwierigkeiten der Tour und Gefahren

  • Die Tour ist eine mittelschwere Tour in einem ländlichen Teil Nepals. Stelle bitte sicher, dass du in der Lage bist, täglich bis zu 7 Stunden zu wandern und bis zu 1000 Höhenmeter am Tag auf- oder abzusteigen.
  • Der höchste Punkt unserer Wanderung ist auf ca. 3800m Kyanjin Gompa oder – wenn du das möchtest – der Gipfel Kyanjin Ri auf 4400m. Auf diesen Höhen besteht die Gefahr der Höhenkrankheit. Um dies zu vermeiden, steigen wir langsam auf, weshalb sich unsere Tour im Vergleich zu anderen Anbietern verlängert. Die Chance, gesund und fit anzukommen ist dadurch jedoch auch erhöht. Außerdem machen wir in Kyanjin Gompa einen Akklimatisierungstour, falls ihr den Kyanjin Ri nicht besteigt. Trotzdem ist es wichtig, Medikamente mitzunehmen, falls es Anzeichen einer Höhenkrankheit gibt – lass dich hier von deinem Arzt beraten. Unser Guide ist aber auch erfahren darin, was getan werden muss, wenn es einem von euch schlecht geht.
  • Die Wege sind zum Teil steil, können rutschig sein und können zum Teil eine Absturzgefahr darstellen. Die Wege entsprechen klassischen Bergwegen (Stein-, Erd- , Kies-, Waldwege).
  • Im Langtang Nationalpark leben unterschiedliche wilde Tiere wie Bären, Tiger, Schneeleoparden und vieles mehr. Diese sind sehr selten und werden auf den Wanderungen eigentlich nie gesehen. Trotzdem ist es uns wichtig, dass du vorher Bescheid weißt und nicht vor Ort überrascht darüber bist, dass diese Tiere in diesem Teil der Erde leben. Unterwegs treffen wir vor allem wilde Affen, Yaks und Maultiere,
    die für den Transport von Lebensmitteln und anderen Gütern von den Einheimischen genutzt werden.
  • Je nach Jahreszeit kann es in Nepal tagsüber sehr heiß und nachts in den Berghütten sehr kalt werden. Stelle also sicher, dass du die richtige Kleidung für die Tour dabei hast und dich mit einem warmen Schlafsack eindeckst. Packe am besten ganz nach dem Zwiebelprinzip, sodass du für jedes Wetter gewappnet bist! Natürlich kann es
    auch regnen oder (je nach Jahreszeit und Höhe) auch schneien.
  • Wer sich unterwegs verletzt, hat unterschiedliche Möglichkeiten – es kann vor Ort ein Pferd gemietet werden, das einen wieder ins Tal bringt, wo man dann mit dem Jeep in das nächste Krankenhaus fahren oder sich vor Ort ausruhen kann. Im größten Notfall kann einen auch einer der Porter/ der Guide einen Teil des Weges tragen. Ansonsten sollte jeder eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen haben, die auch die Rettung mit einem Hubschrauber inkludiert, der einen evakuieren kann.
Das sind wir

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